<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Personal schwarz bezahlen</title>
	<atom:link href="http://gastrobetreuung.de/gastroblog/gastronomie/personal-schwarz-bezahlen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://gastrobetreuung.de/gastroblog/gastronomie/personal-schwarz-bezahlen/</link>
	<description>der Kneipe um die Ecke</description>
	<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 07:54:20 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.7</generator>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: gastromartini</title>
		<link>http://gastrobetreuung.de/gastroblog/gastronomie/personal-schwarz-bezahlen/comment-page-1/#comment-192</link>
		<dc:creator>gastromartini</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 02:23:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://gastrobetreuung.de/gastroblog/?p=90#comment-192</guid>
		<description>Liebe Berlinerin,

herzlichen Dank für die ausführliche Darstellung, die mir fast einen eigenen, weiteren Artikel erspart, da sie für sich selbst spricht. Nachdem die so genannte "Globalisierung" dafür gesorgt hat, dass sehr viele Arbeitnehmer nicht nur, aber gerade in der Gastronomie höchstens noch von mehreren Jobs leben können, ist das von Ihnen zu Recht so genannte Anbetteln um Schwarzarbeit seitens der Jobsucher mehr Überlebensnotwendigkeit als Bereicherungsabsicht, im Gegensatz zu den 90iger Jahren, an die ich dachte. Wer nur 400€-Jobs angeboten kriegt, aber nur einen machen kann, dem bleibt kaum etwas anderes übrig.
Der Einstieg war auch wie der gesamte Artikel für &lt;strong&gt;Gastronomen&lt;/strong&gt; gedacht,&lt;strong&gt; die zu kurz denken&lt;/strong&gt;. Wenn Sie ihn zu Ende lesen, werden Sie feststellen, dass ich genau dieser Kundschaft versuche zu beweisen, dass dieser Ansatz am Ende auch rein wirtschaftlich nichts bringt  Von Seiten des Arbeitgebers erzwungene (Teil-)Schwarzarbeit führt nicht nur zu schlecht motivierten Mitarbeitern, die bei jeder sich bietenden, besseren Gelegenheit abspringen werden, sie brandmarken auch den Chef als verantwortungsloses Individuum, soweit er nicht für entsprechenden Ausgleich sorgt.
Im Rahmen dieses Artikels geht es mir nicht um eine &lt;strong&gt;moralische Bewertung &lt;/strong&gt;von Schwarzarbeit, sondern um Begründungen dazu, warum ihre weit verbreitete Erzwingung wirtschaftlich sinnlos ist. Die Hauptintention dieses Gastroblogs besteht für mich darin, wollend werdende Kollegen vor Fehlern zu bewahren. Vielleicht fruchtet es ja ab und zu, sogar in Berlin.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Berlinerin,</p>
<p>herzlichen Dank für die ausführliche Darstellung, die mir fast einen eigenen, weiteren Artikel erspart, da sie für sich selbst spricht. Nachdem die so genannte &#8220;Globalisierung&#8221; dafür gesorgt hat, dass sehr viele Arbeitnehmer nicht nur, aber gerade in der Gastronomie höchstens noch von mehreren Jobs leben können, ist das von Ihnen zu Recht so genannte Anbetteln um Schwarzarbeit seitens der Jobsucher mehr Überlebensnotwendigkeit als Bereicherungsabsicht, im Gegensatz zu den 90iger Jahren, an die ich dachte. Wer nur 400€-Jobs angeboten kriegt, aber nur einen machen kann, dem bleibt kaum etwas anderes übrig.<br />
Der Einstieg war auch wie der gesamte Artikel für <strong>Gastronomen</strong> gedacht,<strong> die zu kurz denken</strong>. Wenn Sie ihn zu Ende lesen, werden Sie feststellen, dass ich genau dieser Kundschaft versuche zu beweisen, dass dieser Ansatz am Ende auch rein wirtschaftlich nichts bringt  Von Seiten des Arbeitgebers erzwungene (Teil-)Schwarzarbeit führt nicht nur zu schlecht motivierten Mitarbeitern, die bei jeder sich bietenden, besseren Gelegenheit abspringen werden, sie brandmarken auch den Chef als verantwortungsloses Individuum, soweit er nicht für entsprechenden Ausgleich sorgt.<br />
Im Rahmen dieses Artikels geht es mir nicht um eine <strong>moralische Bewertung </strong>von Schwarzarbeit, sondern um Begründungen dazu, warum ihre weit verbreitete Erzwingung wirtschaftlich sinnlos ist. Die Hauptintention dieses Gastroblogs besteht für mich darin, wollend werdende Kollegen vor Fehlern zu bewahren. Vielleicht fruchtet es ja ab und zu, sogar in Berlin.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Berlinerin</title>
		<link>http://gastrobetreuung.de/gastroblog/gastronomie/personal-schwarz-bezahlen/comment-page-1/#comment-189</link>
		<dc:creator>Berlinerin</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 23:10:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://gastrobetreuung.de/gastroblog/?p=90#comment-189</guid>
		<description>Auf meine Google Suche bezüglich Schwarzarbeit und Gastronomie fand ich leider nur wenige Einträge, u.a. diesen.

Ich habe sehr viele Jahre in der Berliner Gastronomie gekellnert und habe beinahe 1 Jahr davon schwarz arbeiten MÜSSEN, da die Arbeitgeber nicht bereit waren mich voll anzumelden. Die Argumentation war immer die selbe: "Wir melden Sie höchstens auf 400€ an, dann können Sie noch Geld vom Amt bekommen. Der Rest wird bar auf die Hand ausgezahlt."
Das ich das gar nicht wollte, sondern einen versicherungspflichtigen Job, mit dem ich etwas für meine Rente tue und dem eh gebeuteltem Staat nicht auf der Tasche liege, war den Arbeitgebern vollkommen egal! Also habe ich den Fehler begangen und KEIN Geld vom Staat bezogen, sondern mich eben nur auf besagte 400€ anmelden lassen, da ich ja durch das zusätzliche Schwarzgeld genügend verdient habe. Schwerer Fehler! Als ich auf Wohnungssuche war, bekam ich keine, da meine Lohnabrechnungen den Hausgesellschaften nicht ausgereicht haben, als ich dann nach 1 Jahr arbeitslos war, musste ich beim Arbeitsamt lügen, da man sich nicht erklären konnte, wie ich von nur 400€ monatlich leben konnte und warum ich denn keine Aufstockung beantragt hätte!!!

Als Konsequenz bewarb ich mich nun immer als "selbstständige" Kellnerin, habe 2€ mehr pro Stunde verlangt und mich selber versichert, sowie meine Steuern bezahlt. Aber auch das war Betrug, da Kellnern eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit ist. 

Erst als ich in die Schweiz zog und nach 2 Std Probearbeit einen unbefristeten Arbeitsvertrag vorgelegt bekommen habe, hatte mein Dilemma endlich ein Ende.

Die Gastronomen in Berlin zwingen einen beinahe zur Schwarzarbeit!!!

Nach 2 Jahren kehrte ich nun Anfang des Jahres nach Berlin zurück und habe bereits in der Schweiz einen Berufswechsel vollzogen, um mich hier nicht wieder in die gleiche Situation begeben zu müssen. Ich bin nun also auch in Berlin glücklich und legal angestellt. 

Leider hat mein Mann nicht dieses Glück, er ist gelernter Koch und hat bereits mehrfach als Sous Chef und Chefkoch gearbeitet, er gehört zu wenigen Köchen, die unglaublich motiviert sind und das Talent besitzen jeden Tag eine komplett neue Speisekarte schreiben zu können, da er eine unglaubliche Kreativität besitzt. Dennoch ist eingetroffen wovor jeder Angst hat und er wurde vor knapp 2 Monaten arbeitslos. Und nun erlebe ich genau das gleiche Theater wie früher bei mir! Er wird zu Vorstellungsgesprächen eingeladen, es wird über eine Vollzeitstelle gesprochen, die Arbeitgeber sind begeistert von ihm und laden ihn zur Probearbeit ein, sind danach noch begeisterter und haben dann tatsächlich die Frechheit vor ihm zu sitzen und ihm zu sagen, dass sie ihn nur auf 400€ Basis anstellen und den Rest schwarz auszahlen! Diese Herrschaften besitzen die Frechheit ZWEIMAL seine Zeit zu verschwenden und sind Sozialbetrüger ohne Scham! 

Soviel zu Ihrer Aussage, dass die "armen" Arbeitgeber von den Angestellten angebettelt werden, doch bitte schwarz arbeiten zu dürfen. Das mag in Einzelfällen zutreffen, aber glauben Sie mir, wenn ich Ihnen sage, dass KEIN Arbeitgeber, zumindest in Berlin, sich darüber beschweren würde.

Leider werden Tipps über Schwarzarbeitgeber vom Staat nicht ernst genommen, bzw kann man ja nicht nachvollziehen, ob der Arbeiter, der auf 400€ angemeldet ist, wirklich mehr gearbeitet hat, als angegeben. Wenn der Staat so hinterher wäre, wie Sie es behaupten, dann könnte man Arbeitsplätze schaffen indem man eben solche Arbeitgeber auffliegen lässt!

Den Arbeitgeber hier als Leidtragenden hinzustellen, finde ich einfach unmöglich und eine Beleidigung für alle Arbeitssuchenden, die von eben solchen ausgenutzt werden!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auf meine Google Suche bezüglich Schwarzarbeit und Gastronomie fand ich leider nur wenige Einträge, u.a. diesen.</p>
<p>Ich habe sehr viele Jahre in der Berliner Gastronomie gekellnert und habe beinahe 1 Jahr davon schwarz arbeiten MÜSSEN, da die Arbeitgeber nicht bereit waren mich voll anzumelden. Die Argumentation war immer die selbe: &#8220;Wir melden Sie höchstens auf 400€ an, dann können Sie noch Geld vom Amt bekommen. Der Rest wird bar auf die Hand ausgezahlt.&#8221;<br />
Das ich das gar nicht wollte, sondern einen versicherungspflichtigen Job, mit dem ich etwas für meine Rente tue und dem eh gebeuteltem Staat nicht auf der Tasche liege, war den Arbeitgebern vollkommen egal! Also habe ich den Fehler begangen und KEIN Geld vom Staat bezogen, sondern mich eben nur auf besagte 400€ anmelden lassen, da ich ja durch das zusätzliche Schwarzgeld genügend verdient habe. Schwerer Fehler! Als ich auf Wohnungssuche war, bekam ich keine, da meine Lohnabrechnungen den Hausgesellschaften nicht ausgereicht haben, als ich dann nach 1 Jahr arbeitslos war, musste ich beim Arbeitsamt lügen, da man sich nicht erklären konnte, wie ich von nur 400€ monatlich leben konnte und warum ich denn keine Aufstockung beantragt hätte!!!</p>
<p>Als Konsequenz bewarb ich mich nun immer als &#8220;selbstständige&#8221; Kellnerin, habe 2€ mehr pro Stunde verlangt und mich selber versichert, sowie meine Steuern bezahlt. Aber auch das war Betrug, da Kellnern eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit ist. </p>
<p>Erst als ich in die Schweiz zog und nach 2 Std Probearbeit einen unbefristeten Arbeitsvertrag vorgelegt bekommen habe, hatte mein Dilemma endlich ein Ende.</p>
<p>Die Gastronomen in Berlin zwingen einen beinahe zur Schwarzarbeit!!!</p>
<p>Nach 2 Jahren kehrte ich nun Anfang des Jahres nach Berlin zurück und habe bereits in der Schweiz einen Berufswechsel vollzogen, um mich hier nicht wieder in die gleiche Situation begeben zu müssen. Ich bin nun also auch in Berlin glücklich und legal angestellt. </p>
<p>Leider hat mein Mann nicht dieses Glück, er ist gelernter Koch und hat bereits mehrfach als Sous Chef und Chefkoch gearbeitet, er gehört zu wenigen Köchen, die unglaublich motiviert sind und das Talent besitzen jeden Tag eine komplett neue Speisekarte schreiben zu können, da er eine unglaubliche Kreativität besitzt. Dennoch ist eingetroffen wovor jeder Angst hat und er wurde vor knapp 2 Monaten arbeitslos. Und nun erlebe ich genau das gleiche Theater wie früher bei mir! Er wird zu Vorstellungsgesprächen eingeladen, es wird über eine Vollzeitstelle gesprochen, die Arbeitgeber sind begeistert von ihm und laden ihn zur Probearbeit ein, sind danach noch begeisterter und haben dann tatsächlich die Frechheit vor ihm zu sitzen und ihm zu sagen, dass sie ihn nur auf 400€ Basis anstellen und den Rest schwarz auszahlen! Diese Herrschaften besitzen die Frechheit ZWEIMAL seine Zeit zu verschwenden und sind Sozialbetrüger ohne Scham! </p>
<p>Soviel zu Ihrer Aussage, dass die &#8220;armen&#8221; Arbeitgeber von den Angestellten angebettelt werden, doch bitte schwarz arbeiten zu dürfen. Das mag in Einzelfällen zutreffen, aber glauben Sie mir, wenn ich Ihnen sage, dass KEIN Arbeitgeber, zumindest in Berlin, sich darüber beschweren würde.</p>
<p>Leider werden Tipps über Schwarzarbeitgeber vom Staat nicht ernst genommen, bzw kann man ja nicht nachvollziehen, ob der Arbeiter, der auf 400€ angemeldet ist, wirklich mehr gearbeitet hat, als angegeben. Wenn der Staat so hinterher wäre, wie Sie es behaupten, dann könnte man Arbeitsplätze schaffen indem man eben solche Arbeitgeber auffliegen lässt!</p>
<p>Den Arbeitgeber hier als Leidtragenden hinzustellen, finde ich einfach unmöglich und eine Beleidigung für alle Arbeitssuchenden, die von eben solchen ausgenutzt werden!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: klicke</title>
		<link>http://gastrobetreuung.de/gastroblog/gastronomie/personal-schwarz-bezahlen/comment-page-1/#comment-72</link>
		<dc:creator>klicke</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 19:18:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://gastrobetreuung.de/gastroblog/?p=90#comment-72</guid>
		<description>Da frage ich mich beim   Durchlesen von gastrobetreuung.de ja schon, ob man   nicht komplett bescheuert war. Herzlichen Dank für Ihre Erklärungen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da frage ich mich beim   Durchlesen von gastrobetreuung.de ja schon, ob man   nicht komplett bescheuert war. Herzlichen Dank für Ihre Erklärungen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
